Forstwirtschaft und Waldbrand: Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter Forstpraktikern

In vielen Bundesländern sind Waldbrände ein relativ neues Phänomen, wenngleich der Nordosten Deutschlands bereits seit Jahrzehnten mit der Thematik konfrontiert ist. Entsprechend heterogen sind die Situationen in einzelnen Ländern hinsichtlich der Regelungsdichte zum Umgang mit Waldbrandrisiken. Angesichts dessen wurde im Rahmen des Waldklimafonds-Projekts Waldbrand-Klima-Resilienz untersucht, inwieweit die Themen Waldbrandprävention und Vorbereitung auf einen möglichen Waldbrand ihren Weg in die forstliche Praxis gefunden haben. Zu diesem Zweck wurde eine bundesweite Onlineumfrage durchgeführt. Sie richtete sich an Privatwaldbesitzer/innen und Revierleiter/innen und umfasste folgende thematische Bereiche: präventive und vorbereitende Maßnahmen, bisherige Erfahrungen mit Waldbränden sowie das Bestehen von Kontakten zu örtlichen Feuerwehren und Technischem Hilfswerk.



nwieweit die Themen Waldbrandprävention und Vorbereitung auf einen möglichen Waldbrand ihren Weg in die forstliche Praxis gefunden haben
Inwieweit ist die Prävention schon Teil der forstlichen Praxis?

Die Ergebnisse zeigen, dass Revierleiter/innen und Privatwaldbesitzer/innen aus allen Bundesländern sich mit dem Thema Waldbrand auseinandersetzen. Maßnahmen die der Prävention und Vorbereitung auf ein Waldbrandereignis dienen werden deutschlandweit ergriffen, wenngleich hier ein deutlicher regionaler Schwerpunkt im waldbranderfahrenen Brandenburg erkennbar ist. Doch auch in den Bundesländern, in denen Waldbrand ein verhältnismäßig neues Phänomen ist, werden präventive und vorbereitende Maßnahmen vielerorts ergriffen.


Die Aktivitäten variieren auch innerhalb der einzelnen Bundesländer. Die Ergebnisse legen nahe, dass derzeit ergriffene Maßnahmen zur Waldbrandprävention und -vorbereitung zum Teil auf lokale oder regionale Strukturen, bspw. auf Forstbezirks- oder Kreisebene zurückgehen.

Zu den Umfrageergebnissen geht es HIER